zweiter weihnachtstag und besuch bei ihrer verwandschaft. unterhaltungen über die absonderlichkeit von namen und zugehörigkeiten. abstammung, familie und nicht ohne meine tochter. deutsch oder nichtdeutsch. dieser iraner soll ja auch lange dort gelebt haben. unangenehm genug, gespräche über so etwas aufgedrängt zu bekommen. dass es nicht bösmeinend war, macht es im grunde nur schlimmer. der vater ist der einzige lichtblick und der einzige, der aus dem landkreis jemals herauskam. der rest graduell unterschiedlich verkommen. südlicher ausläufer des schweinedreiecks um cloppenburg und vechta. angstgetrieben und alles fremd. wenn man dort nicht so katholisch wäre und in schützenverein und christdemokratie eingebunden, mag ich mir garnicht vorstellen, was ausfluss dieser haltung wäre. diese normalen und netten menschen. eine viertelstunde davon steht dieses silo. sie haben bald auch keine eier mehr hier. oder kleine angsthaseneier.


tompaul | Dienstag, 2. Januar 2007, 19:34
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Irgendwann sind wir auf der Fahrt nach Berlin an einem Schild vorbeigefahren, das jemand gut sichtbar für die Autobahn (!) angebracht hat. "Deutsche Eier sichern Arbeitsplätze", wenn ich mich richtig erinnere.

goncourt | Donnerstag, 1. Februar 2007, 07:14
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